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UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee
Bismarckschule Hannover e.V.
Interkulturelles Lernen - Schulpartnerschaften - Patenschaften - Studienfahrten - Projekte

 

 

Referate und Studienfahrtmaterialien

Christin Arnold

Der Balaton (Plattensee)

Mit einem Text von Carl Bieler und einem Beitrag von Inga Inhülsen

Allgemeines zum Balaton

Der Balaton ist der

- größte Binnensee Mittel- und Westeuropas

- größte Süßwassersee Europas

- geographische Mittelpunkt Transdanubiens[1]

Entfernung zu Wien: ca. 230 km. Entfernung zu Budapest: ca. 100 km.

Die west-östliche Länge beträgt ca. 78 km. Die breiteste Stelle beträgt ca. 15 km. Das Seebecken ist eine lange, flache Mulde. Das Ufer ist 197 km lang und die Wasseroberfläche beträgt 598 km². Im Vergleich ist der Bodensee 539 km² und der Genfer See 582 km². Die Halbinsel Tihany ragt 5 km in den See hinein, deshalb gibt es dort nur eine See-Enge von 1,5 km.

- günstigste Stelle zur Überquerung des Sees.

- einzige Autofähre zwischen Nord- und Südufer.

Tihany teilt den Balaton in den kleineren östlichen und in den fast doppelt so großen westlichen See. Die Besonderheit gegenüber den anderen europäischen großen Seen ist die geringe Tiefe, die nur ca. 3- 4,8 m beträgt. Aus diesem Grund gibt es eine schnelle Erwärmung des Wassers, die wiederum biologische Auswirkungen hat.

Die tiefste Stelle des Sees (ca. 13 m) liegt vermutlich an der Spitze der Halbinsel Tihany. Die Wassertemperatur beträgt im Mai 16 °C, im Sommer allerdings um die 25-27 °C. Die leicht grünliche Farbe des Sees wird durch kleine Algen hervorgerufen. Das Wasser des Plattensees ist weich, schwach alkalisch, somit sehr hautfreundlich und obendrein heilkräftig  durch den hohen Magnesium- und Kalkgehalt.

Im Norden befindet sich das etwas steilere Ufer mit seinen markanten und reizvollen Hängen des Bakony-Gebirges. Dieses eignet sich besonders gut für längere Wanderungen, aber auch für kurze Spaziergänge. Am Nordufer liegen viele sehenswerte Kirchen, Burgen und Schlösser. Es existieren auch vulkanische Hügel. Das Südufer ist sehr flach. Man kann an manchen Stellen bis zu 400 m in den See hineinwaten. Die weichen Sandstrände und das wärmere Wasser eignen sich besonders für einen Urlaub mit Kindern. Das Hinterland des Südufers ist nur leicht hügelig. Die touristische Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut.

Um den See führt eine Autostraße, welche die Ortschaften miteinander verbindet. Manche Orte sind auch durch fahrplanmäßig verkehrende Linienschiffe zu erreichen. Es werden von der Balaton Schifffahrt auch Ausflugs-, Tanz- und Abendfahrten angeboten.

Entstehung des Sees und seiner Landschaft:

Der Plattensee ist vor ca. 20000 Jahren durch Verschiebung der Erdkruste entstanden. Der anfangs etwa 50 m tiefe Graben wurde zunächst in seinen Senken, die keinen Abfluss hatten, nur durch Niederschläge gefüllt. In trockenen Jahren verdunstete das Wasser größtenteils, doch später ließen Flüsse und Bäche die Wassermenge anwachsen. Die zwischen Senken liegenden natürlichen Dämme wurden durch die Grundströmung des Wassers durchbrochen und abgetragen. Ein Abfluss zur Regulierung des Sees wurde schon von den Römern und später von den Türken gebaut. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. baute man bei Si6fok den Hauptschifffahrtshafen am Plattensee, eine Schleuse aus Holz. Heute ist das Bett des Flusses Sio zum Kanal erweitert. Der Balaton galt lange als ein Rest des Pannonischen Urmeeres, doch diese Theorie ist heutzutage widerlegt.

Die nähere Umgebung des Sees ist reich an landschaftlicher Schönheit und interessanten geologischen Formen. Berge, Abhänge. – teilweise mit Wein bewachsen – sowie Täler und flache Uferstellen wechseln sich ab. Besonders reizvoll ist die so genannte "Balatoner Riviera" zwischen Balatonalmadi und Balatonfüred. Dort fällt das Ufer terrassenförmig vom Oberland zum Ufer ab. In der Nähe des Balaton, westlich von Keszthely, liegt der Thermalsee von Heviz. Ein weiterer kleiner See in der Nähe des Plattensees ist der kleine Balaton (Kis- Balaton), der mitten in einem Schilf- und Moorgebiet ein riesiges Biotop bildet. Allgemein gibt es um den Plattensee herum viele Naturreservate, damit das Ökosystem nicht von dem steigenden Tourismus zerstört wird.

Wetter:

Typisch für den Balaton sind die schnell und plötzlich aufziehenden Gewitter, die mit heftigen Böen (Stürmen) verbunden sind. Um Unfalle zu verhindern, werden solche Stürme durch ein Sturmwarnsystem angekündigt. Bei einer gelben Leuchtrakete müssen alle Schiffe und Ruderboote ans Ufer zurück, bei einer roten Rakete sollten auch Schwimmer und Segler den See verlassen, da der Wind dann Geschwindigkeiten von über 60 km/h erreicht. Das bis zu 436 m hohe hügelige Nordufer und das über 600 m hohe Bakony- Gebirge sind niederschlagsreicher als das flache Südufer. Im Winter friert der Plattensee fast jedes Mal zu. Das Eis trägt dann fast sechs bis acht Wochen und erlaubt verschiedene Sportarten wie Schlittschuhlaufen und Eissegeln. Ein Naturereignis ist die sogenannte Eisstauung, bei der sich unter lautem Bersten mehrere Eisschichten übereinander schieben.

Woher kommt das Wasser?

Der Plattensee wird von Unterwasserquellen sowie von Bächen und Kanälen gespeist. Das meiste Wasser kommt mit dem Fluss Zala. Außer ihm fließen noch 32 Bäche und 11 Gräben in den See. Die gesamte Wassermenge des Sees beträgt durchschnittlich 1800 Millionen Kubikmeter. Der Grundwasserspiegel liegt 104 m über dem Meer. Der einzige Abfluss des Sees ist der Sio-Kanal, über den mit Hilfe einer Schleuse der Wasserstand reguliert wird.

Pflanzen und Tiere:

Es gibt im Balaton über 40 Arten von Fischen. Der bekannteste Fisch ist der Fogosch, eine Zanderart. Daneben gibt es noch Karpfen, Hecht, Wels und Aal. Der Fogosch ist ebenso wie der Wels und der Hecht ein Raubfisch. Sehr bekannt ist auch der Gardafisch, der "Hering des Balaton" genannt wird und seit Jahrhunderten in riesigen Mengen gefangen wird. Seltener werden Aale sowie Muränen gefangen, weil diese erst in jüngster Zeit angesiedelt wurden.

Neben den Fischen existieren im See unzählige andere Lebewesen wie Nattern, Frösche und Muscheln. Insgesamt sind über 1200 Arten bekannt, wobei die zu Billionen im See vorkommenden winzigen Pflanzen und Lebewesen, das Plankton, nicht dazugezählt werden. Bei den Muscheln ist die Balatoner Malermuschel erwähnenswert, die zum ersten Mal im Plattensee gefunden wurde. Eine Besonderheit im Balaton ist auch der Süßwasserschwamm, den es außer im Plattensee nur in Indien und in der ehemaligen Sowjetunion gibt. Schilfdickichte sind die häufigste Uferbewachsung.

In den Naturschutzgebieten leben noch sehr seltene Wasservogelarten, darunter der vom Aussterben bedrohte Edelreiher. Überhaupt gibt es am Plattensee viele Wasservögel wie z.B. Lachmöwen, Seeschwalben, Wasserhühner und im Sommer Wildenten. Saatgans und Polartaucher überwintern am Balaton. Am Hang und in der Nähe des Tihanyer Csucs-Berges wird Lavendel angebaut.

Wirtschaft und Landwirtschaft:

Der wichtigste Wirtschaftszweig des Plattensee-Gebietes ist der Fremdenverkehr. Nur in Balatonfüred gibt es Industrieanlagen, (nitro-chemische Werke), in Balatonfüred eine Werft für Sportschiffe.

Das Schilf der Seeufer wird als Baumaterial verarbeitet und teilweise exportiert.

An der Nordseite des Sees hat der Weinbau eine große Bedeutung (siehe Bild 6), vor allem für den Export. Es werden auch viele Obstsorten angebaut. Auf den Südhängen des Balatoner Oberlandes reifen Mandeln, Pfirsiche, Aprikosen, Walnüsse und an besonders sonnigen Stellen sogar Feigen.

Schließlich ist auch der Fischfang von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es werden jährlich 120 bis 130 Waggon Fisch gefangen.

Tourismus: Praktische Informationen für den Urlaub am Balaton

Bademöglichkeiten:

Praktisch jeder Ort am Balaton verfügt über ein Strandbad oder auch mehrere. Das Südufer hat die besseren Sandstrände und ist wegen des seichteren Wassers besser für Kinder geeignet. Besonders reizvoll zum Baden ist der erwähnte Thermalsee von Heviz.

Sportmöglichkeiten:

Außer allen Arten von Wassersport hat man vielerorts auch die Möglichkeit zum Reiten, Tennisspielen, Angeln, Minigolf und anderen Sportarten. Motorboote sind auf dem Balaton, wegen der Umweltverschmutzung, seit 1976 verboten.

Unterhaltung:

Während der Saison gibt es in nahezu allen Balaton-Orten ein buntes Programm aus Folkloredarbietungen, Konzerten, Freilichtbühnen oder Discotheken. Außerhalb der Saison finden so gut wie gar keine Veranstaltungen statt.

Camping:

Rund um den Balaton gibt es mindestens 40 Campingplätze. Die meisten davon haben einen eigenen Strandabschnitt. Im Sommer sind sie fast immer überfüllt, und man muss zufrieden sein, wenn man überhaupt einen Stellplatz bekommt. Am Südufer sollte man sich vergewissern, ob der Platz nicht allzu dicht an der Bahnlinie liegt. (Verkehrslärm!)

Quellenverzeichnis:

Ungarn: Nützliche Reisetips von A-Z, Hayit Verlag GmbH, Köln 1990

Ungarn auf eigene Faust, Conrad Stein Verlag, Kiel 1989

Ungarn: Reiseführer, Polyglott-Verlag, München 1990/91

Ungarn, Nelles Verlag, 1991

Naturschutzgebiete am Balaton

- Die Landschaftsschutzgebiete am Balaton

- Ausführlichere Beschreibung von der zwei der Gebiete

- Zeitungsartikel des Schweizer "Tages Anzeiger"

Landschaftsschutzgebiet Tihany - Fläche: 1.698 ha

Zugang: frei

Verladung machte aus der Insel Tihany eine Halbinsel, die schon frueh besiedelt war.lm dort wachsenden Schilfröhricht finden Scharen von Limikolen und Wasservögel gute Nistplätze.

Landschaftsschutzgebiet Kali-Becken - Fläche: 9.111 ha

Zugang: frei

In der Niederung, deren Berge rundum vor kalten Winden schützen, waren schon die Roemer ansaessig. Nach der Landnahme der Magyaren 896 folgte der Stamm der Kal, deren Namen auch viele Ortschaften tragen. Die sieben Ursiedlungen befinden sich auf dem geschützten Territorium.

Landschaftsschutzgebiet Magas-Bakony(Hoch-Bakony) Fläche: 8.754 ha, nach Ausbau rund 11.000 ha

Zugang: frei mit Ausnahme der streng geschützten Teile

Eine malerische, schon lange besiedelte Gegend. Das Landschaftsschutzgebiet besteht im Wesentlichen aus einer Hochebene, deren Randgipfel befestigt waren. Neben Felsvegetationen, Karst-, Moor- und Erlengehölz überwiegen Buchenwälder

Landschaftsschutzgebiet Badacsony - Fläche: 7.029 ha

Zugang: frei mit Ausnahme der streng geschützten Gebiete

Wie alle Berge am Nordufer des Balaton ist auch der Badacsony vulkanischer Ursprungs. Seine an Orgelpfeifen erinnernden, dicht gedrängten Steinsäulen bilden sich aus der erstarrenden Lava, die sich beim Erkalten zusammenzog und in 50-70m hohe Stücke barst.

Landschaftsschutzgebiet Keszthely

Fläche: Landschaftsschutzgebiet Keszthely 2.712 ha, Naturschutzgebiet Schlosspark Keszthely 8 ha. Zugang ist dort gestattet mit Ausnahme der streng geschützten Gebiete.

Das Keszthelyer Gebirge besteht aus Dolomit Gestein, dessen Spalte sich durch Wasser zu Schluchten und Höhlen ausweiteten. Von den Gipfeln (Pap, Kapoina, Garga usw.) hat man einen schönen Ausblick, Peto-Berg z.B. auf das geschützte östliche Areal.

Landschaftsschutzgebiet Kis-Balaton (Klein-Balaton) - Fläche: 14.745 ha

Der Kis-Balaton bildete einst die südwestliche Bucht des Plattensees, die Trennung erfolgte durch Vertorfung, Schwemmsand aus der Zala und künstliche Eingriffe. Nach der Wasserablassung reduzierte sich die offene Wasserfläche 1922 auf einen halben Quadratkilometer, und fast wäre das schönste Vogelparadies des Landes zugrunde gegangen - erst 1984 verbesserte sich die Lage, als zwischen Zalapati und Baltonmagyarod ein 22 km langer künstlicher See (1 870ha, 28 Mio. m3) angelegt wurde, den die Zala durchfließt.

Landschaftsschutzgebiet Orseg - Fläche: 37.911 ha

Zugang: frei mit Ausnahme der streng geschützten Hochmoore

Naturschutzgebiet im Balaton-Oberland

Kali-Becken

Das "Mustergebiet" des charakteristischen Balaton-Oberlandes wurde als Naturschutzgebiet anerkannt, dadurch dass im Kali-Becken 1984 auf einem Gebiet von 9111 Hektar ein Schutzgebiet - vielleicht im letzten Moment - errichtet wurde. Unter den Naturschätzen des Beckens sind die geologischen Werte hervorragend. Die äußerst wechselvolle Gesteinsstruktur (im Süden rote Sandstein-Bergkette, im Norden gewaltige Basaltberge, im Westen kalkfreie Sandstein Konglomeraten, im Osten und in der Mitte des Beckens abwechslungsvolle Formen der Sandsteine und Dolomiten) hat besondere Terrainformen zustande gebracht. Die Basaltberge erstrecken sich mit einem Großen Plateau bis zur nördlichen Grenze des Gebiets, bis zum Tal des Eger-Baches.

Aus der Eben des Beckens erhöhen sich an mehreren Stellen Basaltkuppen (Hegyestu, Kis-Hegyestu, lapos-Hegyestu, Kerekidomb). In der Mitte des Beckens werden Moorwiesen durch Dolomit- und Kalkstein-Bergrücken aufgeschnitten und sie umgeben den Kornyi-See von einer Fläche von 15 Hektar. Neben Szentbekkala, Ko"vag6crs und Salföld sind die früher größeren, aber im Laufe der Jahrhunderte für Mühlsteinbearbeitung aufgeschnittenen Steingebiete im ganzen Europa berühmten geologischen Werte. Das schönste unter ihnen ist die hauptsächlich im ursprünglichen Zustand gebliebene Felsenreihe des Bergrückens von Szentbekkalla.

Die hervorragenden botanischen Werte auf dem Gebiet sind die Moorwiesen. Auf den Sasdi-Wiesen im Westen von Köveskal lebt die größte Schlüsselblumen Population unseres Landes. Diese Pflanze aus der Alpenregion kann nur auf einer feuchten, kühlen Fundstelle leben. Der Naturschutz hat hier mit einem aus Holz gefertigte Schleusensystem eine wasserzurückhaltende Lebensraum-Rekonstruktion 1982 verwirklicht, um die Austrocknung der Moorwiese zu verhindern. Die reiche Flora der Moorwiese mit Wollgras des Todi-Brunnens in Kövagoörs wird seit 1983 mit einem mit Windrad funktionierenden wasserzurückgewinnende System gerettet.

In den Seen, die in den kleinen Vertiefungen des Basaltplateaus des Fekete-Berges sich herausgebildet haben, haben sich sogar an zwei Stellen Moosmoor seit der Eiszeit erhalten geblieben. Auf den feuchten Moorwiesen des Berges leben viele geschützte Orchideenarten, der seltene Lungenenzian und vier Arten der geschützten Schwertlilie. Die Wälder auf den Bergen zeigen ein wechselvolles Bild: von den kalkscheuen Eichenwäldern (Küszöborra) durch die Flaumeichwälder mit Perückenstrauch (Köves-Berg, Tarorra-Berg), und Lindenwälder auf Basaltschutt (Köves-Berg, Madar-Wald) bis zu den Eichenwäldern (Tal des Eger-Baches).

Seitdem das Kali-Becken zum Naturschutzgebiet erklärt wurde können die Verwaltungen mit der Hilfe des Umweltschutzes die Denkmäler dieser Landschaft besser schützen. Die Direktion hält die Weiden und Wiesen instand, lässt Ruinen aus dem Mittelalter ausgraben und pflegt die Wasserquellen. Die Wiederherstellung der Weinberge, die Wiedererwerbung des Weinruhmes im Kali-Becken sind noch die Aufgaben der Zukunft, aber das Naturschutzgebiet gibt einen guten Grund für die Entwicklung.

Die Orseg (dt. Warte) wurde schon nach der Landnahme im 9. Jahrhundert mit Wachposten besetzt, deren Sippen Hügel besetzten, rodeten und befestigten. Zum Landschaftsschutzgebiet gehören auch die drei Siedlungen Apatisvanfalva, Kriszentpeter und Szalafo sowie etliche, sehr sensible Moore.

Naturschutzgebiet im Balaton-Oberland

Klein-Balaton

Klein-Balaton als großer, zusammenhängender Lebensraum in Europa ist alleinstehend, wurde immer durch den internationalen Naturschutz in Evidenz gehalten. Schon im vorigen Jahrhundert war durch seine einzigartige Vogelwelt bekannt, die zum Glück nach der im Jahre 1922 beginnende Entsumpfung der Sümpfe – zwar in geringer Zahl – erhalten geblieben ist. Deshalb war es selbstverständlich, dass 1979 nachdem sich Ungarn dem Ramsari-Abkommen abgeschlossen hatte, auch Klein-Balaton von 14 750 Hektar auf die Liste der "International bedeutsamen Wasser" aufgenommen wurde. Nach den in der Mitte der 1980-er Jahre beginnenden Sumpfrekonstruktionsarbeiten wurden die Gebiete, die für Ernährung und Fortpflanzung eine günstige Möglichkeit bieten, grösser. Die verschiedenen Arten haben das innerhalb kurzer Zeit besetzt. Schon seit den ersten Jahren haben die Strichvögel und die Vögel, die hier überwintern (mehrere 10 Tausende) zurückgekehrt. Außer den bisher beobachteten fast 250 Vogelarten finden zahlreiche, heutzutage seltene Tier- und Pflanzenarten Schutz auf diesem Gebiet. Unter ihnen sind zu erwähnen: Rattenkopf-Feldmaus, Hundsfisch, Aalstreif und einzige seltene Libellenarten.

Das Gebiet des Klein-Balaton ist nur mit Erlaubnis und unter fachmännischer Führung zu besichtigen.

Carl Bieler

Ein zweiter "Schweizer Nationalpark" am ungarischen Plattensee

Mit Hilfe aus der Schweiz soll im nördlichen Teil des Lake Balaton (Plattensee) in Westungarn ein Nationalpark entstehen. An diesem Projekt ist die Stiftung Schweizerischer Nationalpark beteiligt. Die nördliche Balaton Region umfasst 40 Gemeinden, die wirtschaftlich, sozial und kulturell wenig entwickelt sind. Deshalb gibt es dort auch noch intakte Landschaften und unbenutzten landwirtschaftlichen Boden - und die Chance, eine menschen- wie naturnahe Entwicklung zu gestalten.

Naturschutz und gemäßigter Tourismus

Das touristische Potential rund um den Balaton ist groß. Seine Nutzung birgt aber auch die Gefahr in sich, dass Natur und Umwelt beeinträchtigt werden. Deshalb hat der ungarische Botschafter in der Schweiz, Martin Bundi, den Präsidenten der Eidgenössischen Nationalparkkommission, kontaktiert. Eine aus Vertretern verschiedener nationaler und kantonaler Ämter und Institutionen bestehende Gruppe arbeitet nun ein Konzept aus, mit dem nach dem Leitbild des Schweizerischen Nationalparks am Balaton ein Naturpark geschaffen werden soll. Darin soll der ökologische Standard festgelegt werden, in dem Umweltschutz, integrierte und biologische Landwirtschaft, gemäßigter Tourismus und angemessene Industrie ihren Platz haben sollen.

Die nördliche Hälfte des Balaton soll in drei Zonen unterteilt werden: eine eigentliche Schutzzone, vergleichbar mit dem Schweizerischen Nationalpark, einen Abschnitt, in dem wirtschaftliche Tätigkeiten unter gewissen ökologischen Auflagen erlaubt sind, und eine Zone, die ganze Dörfer und deren soziale und wirtschaftliche Aussichten umfasst.

Zweimal weilte eine ungarische Delegation in der Schweiz, um sich über den Stand des hiesigen Umwelt- und Landschaftsschutzes zu erkundigen und dieses Wissen auf die Gegend des Balaton Sees zu übertragen. Die Gäste besuchten außer dem Nationalpark den Aletschwald im Wallis und die Schutzzonen am Südufer des Neuenburger Sees.

Im Rahmen des ganzen Projektes sollen auch Kontakte zwischen den Gemeinden am Balaton See und jenen um den Schweizerischen Nationalpark aufgebaut werden.

Größer als der Bodensee

Der Balaton See (Plattensee) ist das größte Binnengewässer Mitteleuropas, mit 596 Quadratkilometern etwas größer als der Bodensee (537 km²). Im Unterschied zum Bodensee (252 Meter tief) ist es aber mit einer maximalen Tiefe von nur 11 Metern eher seicht.

Inga Inhülsen

Bedeutsame Städte am Balaton

Nicht nur die geographischen Gegebenheiten prägten das Gebiet um den Balaton sehr stark, sondern auch besonders die Siedlungen um den Balaton, die im Laufe der Geschichte sehr unterschiedlichen Gegebenheiten ausgesetzt waren, welche natürlich auch das Balatongebiet, so wie wir es heute kennen, stark in seiner Entwicklung geprägt haben. Deswegen ist es bei der Betrachtung des Balatongebietes auch von Nöten sich mit den sozialgeographischen sowie sozial-historischen Fakten an Hand der Geschichte und heutigen Situation von den bedeutenden Städten am Balaton auseinander zusetzen.

Die folgenden Seiten bieten einen Überblick über Situation und Geschichte einiger wichtiger Städte am Plattensee. Behandelt wurden hierbei folgenden Städten:

1.) Balatonfüred

2.) Keszthely

3.) Siofok

4) Veszprém

5.) Tihany

Balatonfüred

Balatonbüred ist einer der ältesten Erholungsorte am Plattensee und überdies Kurort. Er liegt am Nordufer des Sees am Abhang des 3 71 m hohen Tamashegy ( Thomasberg). Seinen Rufals beliebtes Urlaubszentrum, den es bereits im 18. Jahrhundert genoss, verdankt es vor allen Dingen der bevorzugten Lage und seinen elf kohlensäurehaltigen Quellen, (erstmals erwähnt wurde es bereits im Jahre 1708 in den Aufzeichnungen des Generals Andras Eszterhazy ), die schon seit damals als hervorragende Heilungstherapie von Herzkranken galt. Auch heute kommen alljährlich mehr als 10 000 Heilungssuchende nach Balatonfüred.

Der Ort hat 13 000 Einwohner und besteht heutzutage aus zwei Teilen:

1. Das alte Dorf Füred liegt an den Hängen des Balatongebirges .Es ist der alte und traditionellen Stadtkern. Dieser Teil des Ortes fallt durch die noch teilweise sehr traditionell gebauten Häuser auf und teilweise zeugen noch antike Bautenreste von der einstigen Herrschaft der Römer.

2. Der zweite Teil des Ortes erstreckt sich am See. Es ist der eigentliche Urlaubsort, welcher durch den Aufstieg von Füred zu einem anerkannten Kurort und einem beliebten Urlaubsort entstand. Kennzeichnend für diesen Stadtteil sind die vielen modernen Gebäude, die dem Tourismus Dienen.

Jedoch sind diese beiden doch sehr unterschiedlichen Stadtteile heute zu einer Gartenstadt zusammengewachsen.

Geschichte von Balatonfüred

Das Gebiet von Balatonfüred wurde bereits von den Römern besiedelt. Schriftliche Geschichtsquellen erwähnen Balatonfüred – damals noch kurz Füred genannt – zum ersten Mal im Jahre 1211. Jedoch war das sonst, auf Grund seiner Standortfaktoren begünstigte Füred, immer recht dicht besiedelte Balatonfüred während der Türkenherrschaft, wie auch die gesamte Region fast gänzlich unbesiedelt.

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein Gasthof und ein Badehaus errichtet, und als man 1772 das Wasser erstmals chemisch analysierte und ihm heilfördernde Fähigkeiten zusprach, begann der Aufstieg der Stadt Füred zu einem viel besuchtem Kurort und einer Tourismusstadt, welche der Stadt Wohlstand einbrachte.

Auch im ungarischen Reformzeitalter (1825 bis 1848) spielte Füred eine wichtige Rolle: Der ungarische Dichter Sandor Kisfaludy ließ hier 1831 das erste ungarisch sprachige Theater in Transdanubien errichten.

Auch die erste Dampfschifffahrtsgesellschaft wurde in Balatonfüred von Istvan Széchenyi Gegründet und 1846 lief der erste, nach dem Dichter Sandor Kisfaludy benannte, Balatondampfer aus.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine lebhafte Bautätigkeit: Das Seeufer wurde ausgebaut, die Promenade mit der Pappelallee angelegt, eine neues Sanatorium sowie die Kohlensäure-Bäder errichtet.

Keszthely

Der Ort liegt am westlichen Ende des Nordufers des Balatons an der Straße Nr.71 und ist mit seinen über 23 000 Einwohnern die zweitgrößte Ortschaft am Plattensee . Es gehört bereits seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten Städten der Balatongegend . Der Ortskern ist auf einem 10 bis12 m hohen Sandhügel errichtet

Geschichte von Keszthely

In der Nähe der Stadt wurden Gegenstände aus der Stein- und der Bronzezeit gefunden. Währen der Herrschaft der Römer stand in der Nähe im Gebiet des heutigen Fenekpuszta die Festung Valcum. Dort wurden auch Funde aus der Hunnenzeit gemacht

Nur kurze Zeit hielten sich die Ostgoten in der Gegend auf. Ihr König Theoderich wurde höchstwahrscheinlich in der Burg von Fenekpuszta geboren.

Aus der Epoche der Langobarden und Awaren, die sich 567 ansiedelten, gibt es zahlreiche Funde: Armspangen7 Ohrgehänge, metallene Bügel für Körbe -alles Kunstgegenstände, die hier eine ganz eigenständige Form habe, so dass man im Zusammenhang mit ihnen von der "Keszthelyer Kultur" spricht.

Die kurze Herrschaft der Slawen endete 896 mit der Landnahme der ungarischen Stämme. Diese gründeten hier bereits zwei kleine Siedlungen, aus denen im Laufe der Zeit die Stadt Keszthely entstand, die im 14. Jahrhundert für den Handel mit Italien wichtig war.

Im 16. Jahrhundert wurde gegen die drohende Türkengefahr die Klosterkirche in der Stadtmitte befestigt und mit Gräben umgeben .Die so entstandene Grenzburg hat bis zum Ende der Türkenherrschaft die Bewohner der Gegend um Keszthely geschützt. Es gelang den Türken nie die Burg einzunehmen, jedoch fand eine große Belagerung durch die Türken 1650 statt. Das Dorf vor der Burg wurde ausgeplündert und jeder Bewohner, der sich nicht rechtzeitig in die Burg retten konnte wurde grausam ermordet.

Erst die Österreicher schaffte es die Burg einzunehmen, im Jahre 1709 im Krieg gegen die von Rákóczi geführten ungarischen Freiheitskämpfe. Nach der Einnahme wurden die Befestigungsanlagen geschleift.

1797 gelangte Keszthely in den Besitz der Familie Festecis, die im Jahre 1745 ein Schloss bauen ließ. Graf György Festecis (1755-1819), der sehr fortschrittlich eingestellt war, gründete 1797 in Keszthely die erste Landwirtschaftsfachhochschule Europas, die heutige Agrarwissenschaftliche Universität.

Die Entwicklung der Stadt litt lange darunter, dass Keszthely mit derl863 gebauten sogenannten Süd- Eisenbahn nur durch eine kleine Nebenstrecke verbunden war. Vor allen Dingen für die Industrie war diese fehlende schnelle Eisenbahnverbindung ein Nachteil. Keszthely blieb mehr oder weniger eine Schulstadt. Als jedoch am Balaton der Tourismus Einzug hielt wurden auch hier viele Kur- und Badeeinrichtungen erbaut.

Siofok

Siofok ist die größte Stadt am Plattensee. Der Ort hat 24 000 Einwohner und zieht sich über 15 km am Ufer entlang. Der Ort ist durch die neumodischen, städtischen Häuser geprägt, so wurden in den letzten drei Jahren am Seeufer z.B. drei 12- stöckige Hochhäuser errichtet. Siofok hat den größten Strand am See; er ist ungefähr 6 ha groß und bietet Platz f r rund 23 000 Badegäste, auch deswegen zählt Siofok mit zu einem sehr beliebten Urlaubsziel. Um mit dem Ansturm der Touristen fertig zu werden wurden in den letzten Jahrzehnten viele Ferienhäuser und Erholungsheime erbaut, heute gibt es in Siofok so viele Erholungseinrichtungen wie nirgendwo anders in Ungarn. Siofok ist auch der Haupthafen für die Balatoner Schifffahrt. Hier können die Schiffe überwintern, wenn der See zufriert. Außerdem besteht von hier aus über einen Kanal, der Siokanal, eine Verbindung bis zur Donau die weiter zum Schwarzen Meer führt.

Geschichte von Siofok

Siofok war schon in der Bronzezeit bewohnt, und bereits die Römer haben mit dem Bau des Siokanals begonnen. Schriftlich erwähnt wurde der Ort zum ersten Mal 1055 in der Stiftungsurkunde der Abtei von Tihany.

1541 wurde Siofok von den Türken eingenommen, die hier einen Wasserfestung errichteten und eine Flotte im Kanal ankern ließen.

Während des Freiheitskampfes von Rákóczi (1703-1711) war Siofok einen Festung und leistete vor allem in den Jahren zwischen 1705 und 1707 heftigen Widerstand. 1863 wurde die Eisenbahnlinie mit einem Stationshaus mitten in der Stadt in Betrieb genommen, wodurch das Wirtschaftsleben in Siofok Aufschwung erhielt. Heute gilt die Eisenbahnlinien als Trennung der Stadt in 2 Teile. Nördlich das Touristenviertel mit seinen Hotels und dem Strandviertel, südlich die Stadt selber, die sich seit dem vorigen Jahrhundert ständig weiter ausgebreitet hat. Nach dem Bau des Bahnhofsgebäudes im Jahrel863 galt der Ort als "Tor zu Balatonfüred". Bis hierhin kamen die Gäste mit dem Zug und konnten dann von Siofok aus mit Schiffen nach Balatonfüred übersetzen.

Ebenfalls in Jahrel863 baute man die neue Schleuse, die zu Regulierung des Seewasserspiegels genutzt wurde.

1885 wurden die Ufergrundstücke in Parzellen eingeteilt, und man begann mit dem Ausbau des Straßenabschnittes. Zu diesem Zwecke wurde die Siofok-Balaton AG gegründet. Sie ließ ein etwa 30 ha großes Areal aufschütten, auf dem die heutigen Park-, Promenade- und Hotelanlage errichtet worden. Durch die vielen Ausbauten avancierte Siofok noch mehr in der Gunst der Touristen, als das, was es heute ist: das beliebteste Ferienziel am Balaton. Aber auch schon im 19. Jahrhundert wurde es zum Lieblingsferienort des Budapester Bürgertums sowie Künstler und Schauspieler aus der Hauptstadt erklärt. Besonders beliebt waren die Pferderennen, die in damaliger Zeit für Siofok berühmt waren.

Zwischen den beiden Weltkriegen stagnierte der Ort etwas in seiner Entwicklung. Nach dem z~veiten Weltkrieg dauerte es zunächst bis 1985 bis alle Kriegsschäden beseitigt waren, und erst danach erlebte die Stadt wieder einen Aufschwung. Die Bautätigkeit hält nach wie vor an.

Veszprém

Auch Veszprém avancierte im Laufe der Zeit durch seine malerische Lage und vieler historischen Sehenswürdigkeiten, die an einer sehr interessante Vergangenheit der Stadt erinnern, zu einer sehr beliebten Touristenstadt des Balatoner Oberlandes für sowohl in- als auch ausländische Besucher . Heute besitzt die Stadt rund 65 000 Einwohner, und hat auch heute noch einen großen Einzugsbereich, da es nach dem zweiten Weltkrieg als Universitätsstadt und Schwerpunkt Der Chemischen Industrie großen Einfluss gewann.

Hier gründete König Stephan der Erste (Szent István; * 969 bei Esztergom; † 15. August 1038) den ersten Bischofssitz Ungarns. Seit 1252 besteht das Katalin-Kloster, in dem die Tochter von Königin Bela der Vierten, die später heiliggesprochene Margit, bis zu ihrem elften Lebensjahr erzogen wurde.

Während der Türkenzeit fiel die Stadt mehrmals in die Hände der Türken .Damals wurden die mittelalterlichen Denkmäler zerstört. Die heutigen Sehenswürdigkeiten stammen alle aus dem 18. Jahrhundert und geben der Stadt ein überwiegend barockes Gepräge. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zu zwei Drittel zerstört. Der Neuaufbau machte Veszprém zur Universitätsstadt und zum Schwerpunkt der chemischen Industrie.

Tihany

Die weit in den See hineinragende Halbinsel auf der Tihany liegt, ist eine der schönsten Gegenden am Plattensee und eines der meist besuchten Ausflugsziele. Es werden jährlich fast eine Millionen Besucher registriert

Die jetzige war jahrhundertelang eine Insel, die von dem Dorf Aszofo durch einen Kanal getrennt war. Auf die Insel konnte man über eine Brücke gelangen. Die Halbinsel mit ihren 180 bis 239m hohen Hügeln ist 12 km groß und seit 1952 Naturschutzgebiet.

Geschichte von Tihany

Die Halbinsel war schon während der Eisenzeit bewohnt. Es wurden Gebrauchsgegenstände aus dieser Zeit gefunden. Auch die Römer schätzten die Lage der Insel und bauten hier viele Villen.

Inhalt

1. Allgemeines zum Balaton

2. Entstehung des Sees und seiner Landschaft

3. Wetter

4. Woher kommt das Wasser?

5. Pflanzen und Tiere

6. Wirtschaft und Landwirtschaft

7. Tourismus

Naturschutzgebiete am Balaton

Naturschutzgebiet im Balaton-Oberland

Carl Bieler: Ein zweiter "Schweizer Nationalpark" am ungarischen Plattensee

Inga Inhülsen: Bedeutsame Städte am Balaton

Balatonfüred

Keszthely

Siofok

Veszprém

Tihany

Inhalt der Sammlung der Vorbereitungsreferate

Programm der Studienfahrt nach Ungarn 2000

[1]              Transdanubien: – Landschaft im Westen Ungarns – zwischen Donau und österreichischer und ehemals jugoslawischer Grenze – größte Stadt ist Pécs

Dokument Information

Der Abschlussbericht der Ungarnfahrt vom 09.10.2000 bis zum 17.10.2000 wurde aus Zeitmangel niemals fertig gestellt. Er sollte in einem Heft der Schriftenreihe des UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V., Heft 7 - ISSN 0945-1536 - erscheinen. Der vorliegende Text wurden veröffentlicht im Internet am 17.11.2011 auf diese Homepage

Neu veröffentlicht auf http://www.voigt-bismarckschule.de in der Version vom am 07.07.2011.

Kontakt: Gerhard Voigt OStR i.R. (seit 2009). Potsdamer Str. 20, 30952 Ronnenberg / Region Hannover
Bismarckschule.Voigt@gmx.de .

Urheberrechte vorbehalten
Textfassung Februar 2001

Revision 17.11.2011

 

Verantwortlich für diese Seite

Gerhard Voigt, OStR i.R. - Kontakt vgl. Impressum
(vgl. Seitennavigation)

bismarckschule.voigt@gmx.de

Bearbeitungsstand: 2000.

Letzte Bearbeitung: 16.11.2011

 

 

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UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V.
http://www,UNESCO-Club-Hannover.de
An der Bismarckschule 5. D 30173 Hannover
Verantwortlich: Gerhard Voigt, OStR i.R. (seit 2009), bismarckschule.voigt@gmx.de
Ab 2007 als Vorsitzender: Stefan Schulze-Brüggemann
Kontakte über die Schule an Herrn Schulze-Brüggemann - stefansb@web.de

Bearbeitungsstand: 05.12.2011