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UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee
Bismarckschule Hannover e.V.
Interkulturelles Lernen - Schulpartnerschaften - Patenschaften - Studienfahrten - Projekte

 

 

UNESCO-Club
Schulpartnerschaften

Türkei Studienfahrten

Bericht über die Türkei-Aktivitäten im Schuljahr 2001/2002 im Rahmen von InfoSCHUL II-2

Arbeitsanteil für InfoSCHUL

Da das Projekt InfoSCHUL mit dem Abschnitt II-2 zum Ende des Schuljahres 2001/2002 ausgelaufen ist, muss die Schule sich darum bemühen, die angefangenen Projekte in anderer Arbeitsumgebung weiter zu führen und sich um Nachhaltigkeit der Ergebnissicherung bemühen. Das gilt gerade auch für den Arbeitsschwerpunkt Türkei, der im letzten Schuljahr erhebliche Realisierungsprobleme hatte aber auch gute pädagogische Chancen einer konstruktiven Fortführung beinhaltet.

Der in der Gesamtkonzeption der InfoSCHUL-Arbeit schon aufgeführte weitere Untersuchungsraum Tür­kei wird im Jahr 2002/2003 von einer eigenen Türkei-Arbeitsgemeinschaft getragen, die sich konzentriert auf eine Erneuerung und Vertiefung der Schulpartnerschaft mit der Istanbul Lisesi in der Türkei
( vgl. dazu http://www.istanbullisesi.com/ [türkisch]; http://members.aol.com/markmurat/iel.htm [englisch]; http://www.dasan.de/istanbul-lisesi/ [deutsch]).

Dabei bahnt sich eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Internationalen Haus Sonnenberg bei St. Andreasberg im Harz an, das für Seminare Raum und Referenten bereit stellt und die Vorberei­tung, Durchführung und Auswertung eines gegenseitigen Besuches von Schülerinnen und Schülern der beiden Partnerschulen im kommenden Jahr 2003 initiiert 
( vgl. dazu http://www.gea-deutschland.de/mitglieder/sonnenberg.htm und http://region.tu-clausthal.de/ihs/home_d.html ). Organisatorischer Träger dieses Projektes ist der UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarck­schule Hannover, dem die UNESCO-Arbeitsgemeinschaft zuarbeitet. Die­ses Teil-­Projekt erhielt den Titel »Türkei als Partner in Europa«. Im Mittelpunkt der InfoSCHUL-Arbeit stehen hier eine Workshop-Veranstaltung, in der ein korrespondierender Referent aus der Türkei einbezogen werden konnte und wo der Beginn einer Medienzusammenarbeit mit der Istanbul Lisesi konzi­piert wird. Beides soll im kommenden Jahr aufgegriffen und reaktiviert werden.

Die vom 24. März bis zum 7. April 2002 geplante Türkei-Studienfahrt der Bismarckschule Hannover, die vom UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, or­ganisiert werden sollte, konnte wegen Unstimmigkeiten mit dem beauftragten Reisebüro leider nicht stattfinden. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass der Arbeitsschwerpunkt Türkei in den kommenden Jahren wieder eine wichtige Rolle im Bildungsprogramm der Bismarckschule Hannover spielen wird.

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schü­ler aus mehreren Klassenstufen wird bei ihrem geplanten Aufenthalt in Istanbul 2003 die seit 1985 existierende Schulpart­nerschaft mit der Istanbul Lisesi erneuern und Möglichkeiten einer engeren inhaltlichen Zusammenarbeit unter Einbeziehung neuer Medien wie dem Internet erkunden.

Eine anschließende Erkundungsfahrt wird die Gruppe nach Ankara, Kappadokien und Konya führen. Dabei sollen traditionelle Studienfahrt-Programme wie Besichtigungen und Museumsbesuche verbunden werden mit Colloquium-Veranstaltungen zu aktuellen Themen, an deren Vorbereitung sich gegebenenfalls das Internationale Haus Sonnenberg beteiligen wird.

In Istanbul und Ankara stehen wir in Verhandlungen mit qualifizierten Referentinnen und Referenten, die über die aktuelle Situation in der Türkei, über Wirtschaft, Politik, Presse und neue Medien informieren sollen. Dies wird im Sinne des InfoSCHUL-Projektes verbunden mit Vor- und Nachbereitungsphasen zur intensiven Recherche über die Studienfahrt-Themen. Der Colloquiums-Charakter dieser Veranstaltungen, die über den schulischen Unterricht hinausgehen, qualifizireren diese zur Einbeziehung in das InfoSCHUL-Projekt der Bismarckschule Hannover »Länderübergreifende elektronische Partnerschaften« mit dem Teilprojekt »Türkei als Partner Europas«. Die durch Vorbereitungsveranstaltungen im Schuljahr 2001/2002 haben bei Treffen, Workshops und Medienarbeit zusätzliche Kosten entstehen lassen (darunter auch Referentenhonare, die bei einer zukünftigen Türkeireise erneut zur inhaltlichen Betreuung dienen werden), die aus dem InfoSCHUL-Etats abgerechnet worden sind. Die Kosten für eine zukünftige Studienfahrt selbst werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern getragen, wenn nicht andere Zuschüsse von dritter Seite erschlossen werden können.

Informationsveranstaltungen mit workshop-Charakter haben schon im Schuljahr 2001/2002 stattgefunden und dienten der Betreuung der Schülerinnen und Schüler, die dann doch nicht in die Türkei fahren konnten; dabei wurden vor allem auch die Erdkunde-Kurse der Sekundarstufe II mit einbezogen, die in den beiden anderen Themen schon InfoSCHUL-Erfahrung mitbrachten. Dabei wurde im Sinne der InfoSCHUL-Programmatik mit neuen Medien gearbeitet und über Medien Kontakte aufgenommen mit Referenten und Referentinnen, die uns in Zukunft auch in der Türkei betreuen werden.

InfoSCHUL-Veranstaltungen zum Thema »Türkei als Partner Europas: Soziale Realitäten und ihre Vermittlung in den Medien« 2003:

  1. Projektes. Einführung in die Internetrecherche mit Referaten durch Schüler der Oberstufe mit Hono­rarzusage. Ort: Bismarckschule Hannover oder eine Heimvolkshochschule in der Nähe (Wochenendseminar).

  2. Arbeitstreffen in der Istanbul Lisesi.

  3. Colloquium mit zwei Referentinnen und Referenten von der Biligi Universität Istanbul (über Thema und Honorar bestehen telefonische Vorabsprachen), studentischer Übersetzer (angefragt).

  4. Colloquium mit zwei Referenten von der Hacettepe Universität Ankara, Germanistisches Institut (angefragt).

  5. Wochenendtagung zur Auswertung und Dokumentation der Studienfahrt, gegebenenfalls mit Referent zur Präsentationstechnik.

Die Honorare in der Türkei beziehen sich auf akademische Referentinnen und Referenten, die nur durch persönliche Empfehlung bereit sind, einer Schülergruppe Referat- und Gesprächstermine zu ermöglichen. Normalerweise sind die Honorare deutlich höher. 

 

 

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Bearbeitungsstand: 25. 07 2005.

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